Nutzen und Risiken

 

Wie klinische Studien belegen, lindert die Neurostimulation chronische Schmerzenum bis zu 50 Prozent. Diese Schmerzlinderung ermöglicht schmerzlose Bewegung und fördert so die Aktivität. Qualitatives Leben ist aktives Leben. Damit steigt durch Neurostimulation bei chronischen Erkrankungen die Lebensqualität. Durch den schmerzlindernden Effekt greifen die Patienten nur noch wenig oder überhaupt nicht mehr auf Schmerzmittel zurück. Auf diese Weise reduziert die Neuromodulation mittels Neurostimulator auch die Nebenwirkungen, die mit Medikamenteneinnahme verbunden sind.

Vorteile der Neurostimulation

Gegenüber anderer Verfahren zeigt das neuromodulative Behandlungsverfahren mit Stimulator viele Vorteile. Neurostimulation

  • lindert Schmerzen.
  • reduziert die Notwendigkeit von Schmerzmitteln.
  • verbessert die Lebensqualität.
  • kann in einer Testphase ausprobiert werden.
  • kann rückgängig gemacht werden.
  • verändert die Nervenleitung oder das Rückenmark nicht dauerhaft.
  • lässt sich individuell anpassen.

Risiken und Nebenwirkungen von Neurostimulation

Wie jedes Behandlungsverfahren ist die Neurostimulation mit einigen Risiken und Nebenwirkungen verbunden.

  • Die Elektrode kann verrutschen.
  • Die Schmerzlinderung kann durch falschplatzierte Elektroden ausbleiben.
  • Im Stimulationsbereich können unangenehme Empfindungen auftreten.

Da das Behandlungsverfahren eine Operation erfordert, bestehen außerdem die üblichen Operationsrisiken. In seltensten Fällen

  • bilden sich Hämatome (Blutergüsse) oder Serome (Flüssigkeitsansammlungen) an der Implantationsstelle.
  • wird das Rückenmark bei dem Eingriff verletzt.
  • kommt es zu Infektionen der Wunde.
  • fallen komplikationsbedingt mehrere Operationen an.

Der behandelnde Arzt wiegt Risiken und Nutzen im Einzelfall gegeneinander auf und entscheidet so über die Eignung des Patienten.